Standardübersicht
FEA 225 ist ein Industriestandard, der von der Europäischer Aerosolverband (FEA), die die Wichtige Abmessungen von Aluminium-Aerosolbehältern mit flachem Rand und flacher Schulter, allgemein als “Transferdosen”.
Diese Behälter sind so konstruiert, dass sie die Verwendung von Sprühkappen und -betätiger, die ursprünglich für dreiteilige Weißblech-Aerosoldosen entwickelt wurden auf einteiligen Aluminiumbehältern.
1. Zweck und Branchenhintergrund
Füllstoffe versuchen oft, die gleiches Sprühkappendesign auf Weißblech- und Aluminium-Aerosolbehältern, um die Komplexität der Werkzeuge, den Lagerbestand und die Validierungskosten zu reduzieren.
Aluminium-Monobloc-Behälter verwenden jedoch typischerweise ogivale oder sphärische Schultern, die nicht kompatibel mit Kappen, die für flache Schultern aus Weißblech ausgelegt sind.
FEA 225 definiert ein Aluminiumgeometrie mit flacher Schulter und Felge das die funktionale Schnittstelle von Weißblechbehältern annähernd darstellt.
2. Anwendungsbereich und Einschränkungen

Gemäß FEA 225:
- Nur Aluminiumbehälter mit flache, schulterbedeckte Schultern kann verwendet werden
- Ogivale und sphärische Schultern werden aufgrund unzureichender Randhöhe ausgeschlossen.
- Nur Behälter mit einer Nennleistung bis zu 15 bar (Druckprüfung) sind geeignet
3. Wichtige Dimensionsdefinitionen
FEA 225 definiert drei funktionale Dimensionen:
- H – Felgenhöhe
- OD – Außendurchmesser der Felge
- AUSWEIS – Innendurchmesser des Behälters unterhalb des Randes

4. Maßanforderungen
| Nennaußendurchmesser De (mm) | Felgenhöhe H (mm) | Außendurchmesser der Felge (mm) | Innendurchmesser ID (mm) |
|---|---|---|---|
| 45 | 9,0 ± 0,2 | 43,6 ± 0,2 | 42,3 ± 0,3 |
| 50 | 10,3 ± 0,2 | 47,8 ± 0,2 | 46,6 ± 0,3 |
| 53 | 11,4 ± 0,2 | 50,7 ± 0,2 | 49,3 ± 0,3 |
5. Kritische Warnhinweise aus der Norm
FEA 225 stellt ausdrücklich fest:
- Die definierten Dimensionen übernehmen keine Garantie perfekte Kappenpassform
- A Die abschließende Dichtsitzprüfung ist obligatorisch. in allen Fällen
- Die Passform der Kappe muss überprüft werden. nach dem Füllen, nicht nur auf leeren Behältern
6. Verhältnis zu anderen Standards
FEA 225 ergänzt, ersetzt aber nicht die bestehenden Normen für Aluminiumbehälter:
- EN 15008 – Aluminium-Einteilbehälter mit 25,4 mm Öffnung
- EN 15006 – Aluminiumöffnung und Kontakthöhe
- FEA 223 – Kunststoff-Deckel für Weißblechbehälter
Es dient als Brücke zwischen Kappenkonstruktionen für Weißblech Und Aluminium-Containerkonstruktion.
7. Praktische Anwendungsszenarien
7.1 Harmonisierung der Produktplattformen
FEA 225 ermöglicht es Markeninhabern, etablierte Sprühkappendesigns für Aluminium- und Weißblechverpackungen wiederzuverwenden.
7.2 Validierung der Abfüllanlage
Die Passgenauigkeit der Verschlüsse muss an gefüllten Behältern bei Betriebstemperatur geprüft werden. Statische Passungsprüfungen an leeren Dosen sind nicht ausreichend.
7.3 Beschaffungsrisikomanagement
Die Spezifizierung von FEA 225 trägt zur Angleichung der Erwartungen bei, beseitigt aber nicht die Notwendigkeit von Funktionstests.
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Dieses Dokument enthält FEA 225, Die Norm definiert die wichtigsten Abmessungen für Aluminium-Aerosoldosen mit flachem Rand und Schulter, auch bekannt als Transferdosen. Sie unterstützt die Anpassung von Sprühkappen, die für Weißblechdosen konzipiert sind, und legt Randhöhe und kritische Durchmesser fest, um die funktionale Kompatibilität zu gewährleisten.
Häufig gestellte Fragen – Technik & Einkauf
Nein. FEA 225 stellt eine gängige Branchenpraxis dar und ist keine verbindliche Vorschrift. Sie dient dazu, Kompatibilitätsrisiken von Kappen zu reduzieren, aber nicht zu beseitigen.
Nein. Nur Aluminiumbehälter mit flachem Rand und abgerundeten Schultern sind geeignet. Ovale oder sphärische Schultern bieten nicht genügend Randhöhe für einen sicheren Verschluss.
Nein. Die Norm weist ausdrücklich darauf hin, dass eine perfekte Passform nicht garantiert werden kann. In jedem Fall sind abschließende Validierungstests erforderlich.
Bei höheren Innendrücken nimmt die Verformung von Aluminium deutlich zu. Dies beeinträchtigt die Felgengeometrie und den Halt der Kappe.
Der Verschluss muss nach dem Befüllen und der Temperaturstabilisierung überprüft werden. Die Überprüfung des Verschlusses nur an leeren Behältern ist nicht ausreichend.

